Aktuelles

Prof. Dr. Albert Gier

Zuletzt erschienene Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden:

Der Teufel in der Oper. Zum motivgeschichtlichen Umfeld von Čertova stěna, Musicologica Olomucensia 27 (2018), S. 118-130

That is not explained – Die Englische Katze im Licht des Arbeitstagebuchs, in: Gattung, Gender, Gesang. Neue Forschungsperspektiven auf Hans Werner Henzes Werk, hg. von Antje Tumat und Michael Zywietz, Hannover 2019, S. 31-44

Die Soldaten: Jakob Michael Reinhold Lenz und Bernd Alois Zimmermann, in: Katarzyna Grzywka-Kolago / Malgorzata Filipowicz / Maciej Jędrzejewski (Hrsg.), Texte komponieren, von Klängen erzählen. Studien zu den Beziehungen von Literatur und Musik, Berlin 2019, S. 11-29

Gesellschaftskritische (Unter-)Töne? Zum Bedeutungsgehalt und Bedeutungswandel der Figaro-Libretti, in : Isolde Schmid-Reiter (Hrsg.), Zwischen Revolution und Bürgerlichkeit. Beaumarchais’ Figaro-Trilogie als Opernstoff, Regensburg 2019, S. 11-56

Der musikalische Garten: Sujet – Schauplatz – Spielort, in: Wolfgang Hirschmann und Adrian La Salvia (Hrsg), Musik im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Halle (Saale) 2019. S. 31-43

Präpublikation:

Die feinen Unterschiede in der französischen Operette der Zwischenkriegszeit. Henri Christiné – Maurice Yvain – Raoul Moretti
http://operetta-research-center.org/die-feinen-unterschiede-der-franzosischen-operette-der-zwischenkriegszeit-henri-christine-maurice-yvain-raoul-moretti


Vorträge / Veranstaltungen:

Rundfunksendung - BRKlassik

16.05.2020, 19.00 Uhr

Pausenessai von Albert Gier

Menschenjagd am rauhen Meer. George Crabbe, Benjamin Britten und Peter Grimes.


Vortrag beim Richard-Wagner-Verband Wien

27.05.2020, 16.00 Uhr

Catulle Mendès und Judith Gautier, französische Wagnerianer der ersten Stunde

1869 besuchten der Schriftsteller Catulle Mendès und seine junge Frau Judith (die Tochter des Schriftstellers Théophile Gautier) Richard Wagner und Cosima in Tribschen. Es entstand eine Freundschaft, die Mendès nach dem Deutsch-französischen Krieg, als Reaktion auf Wagners gehässiges ‚Luststpiel‘ Eine Kapitulation, beendete; er setzte sich allerdings weiterhin für das Werk des verehrten Komponisten ein, hielt u.a. vor der Pariser Erstaufführung der Walküre 1893 Einführungsvorträge in die Ring-Tetralogie.  Judith (die sich 1874 von Mendès trennte) blieb Wagner, mit dem sie zwischen 1876 und 1878 eine Liebesbeziehung unterhielt, bis zu seinem Tod, und Cosima darüber hinaus, eng verbunden, sie übersetzte u.a. das Parsifal-Textbuch ins Französische. Im vielfältigen literarischen Werk von Mendès, das auch Libretti umfaßt (u.a.für Emannuel Chabrier und André Messager), sind Einflüsse Wagners an vielen Stellen greifbar,ebenso in Judith Gautiers schmalerem Œuvre, das meist fernöstliche Sujets behandelt. Beide haben auch mehrfach Erinnerungen an ihre Begegnungen mit Wagner veröffentlicht. Der Vortrag behandelt ihre Beziehungen zur Wagner-Familie und gibt einen summarischen Überblick über das Werk der beiden zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geratenen Autoren.


Seminar im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Gars am Kamp

05. - 12.07.2020

Franz von Suppé

Siehe das vollständige Programm (5.-19.7.2020) unter www.sommerakademie-gars.at.


Studienkurs im CentroTedesco di Studi Veneziani

20. - 28.09.2020

Die venezianische Oper des 17. Jahrhunderts

Details unter www.dszv.it.


Bücher:

Buchpublikationen

Vor kurzem ist erschienen:

Revue Musicorum No 20 (2018). La comédie musicale britannique – XIXème et XXème siècles,
éd. par Pierre Degott et Albert Gier, 288 S. [Laurine Quetin (im Selbstverlag), Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]

Inhalt

Pierre Degott – Albert Gier, Préface (S. 5-11)
Marion Linhardt, James Robinson Planchés Extravaganzas als musikalisches Theater betrachtet:
„The Sea Breezes and other airs, sea-lected by the Authors, and arranged by Mr. Tully“ (S. 13-28)
Kurt Gänzl, „The Blondes who never dyed“ (S. 29-57)
Joël Richard, Gilbert and Sullivan’s The Pirates of Penzance (1877): Mock Pirates and Musical Piracy
(S. 59-68)
Meinhard Saremba, Die Dynamik des Statischen. Arthur Sullivans „Original Light Opera“ Haddon Hall
(S. 69-87)
Vincent Giroud, Orient et Occident dans La Geisha de Sidney Jones (1896) (S. 89-102)
Lisa Evertz, Von London nach Arkadien, Japan und wieder zurück: Exotische Ausflüge in der britischen Musical Comedy um 1900. Exotismus der Zeit und des Raumes in The Geisha (1896), The Arcadians (1909) und The Mousmé (1911) (S. 103-148)
Claire Bardelmann, Présence/absence de Shakespeare dans la comédie musicale édouardienne, 1892-1917 (S. 149-163)
Albert Gier, Noël Coward, seine Diven und die Operette (S. 165-184)
Pierre Longuenesse, Le Modernisme théâtral en Angleterre: Auden / Murrill / Doone et la création de
The Dance of Death (S. 185-198)
Gilles Couderc, My Fair Lady, un conte de fées très „British“ pour Broadwy (S. 199-218)
Jean-Philippe Héberlé, Jesus Christ Superstar (1970) ou l’Évangile selon Andrew Lloyd Webber and Tim Rice (S. 219-232)
Dorota Babilas, From Le Fantôme to The Phantom: The Musical Adaptations of Gaston Leroux’s Novel
(S. 233-246)
Danièle Berton-Charrière, The steamie de Tony Roper: Une comédie musicale? (S. 247-264)
Laurence Le Diagon-Jacquin, De la lutte collective à l’émergence de soi: Billy Elliot, the musical (2014),
S. 265-277

[für weitere Informationen s. http://www.revuemusicorum.com/pages2/page-20.html]

Hinweis

Der Autor und Herausgeber Albert Gier steht für Veranstaltungen des Buchhandels oder
interessierter kultureller oder wissenschaftlicher Institutionen zur Verfügung.